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Juli 4, 2021

Führen auf Distanz: Reden ist Gold

Interessante Einblicke und wertvolle Impulse über die Auswirkungen virtuellen Arbeitens auf die Unternehmenspraxis liefert die seit Dezember 2020 gemeinsam vom Fraunhofer IAO und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) durchgeführten Studie „Arbeiten in der Corona-Pandemie“ [Link].

Die Themen Homeoffice, mobiles und hybrides Arbeiten bestimmen die Diskussionen, wie die Arbeitswelt von Morgen aussehen wird. Klar ist, dass sich langfristig viele Unternehmen für hybride Arbeitskonzepte, also der Wechsel zwischen mobilem Arbeiten und Vor-Ort-Präsenz im Büro, entscheiden werden. Umso wichtiger ist es daher, dass Unternehmen sich rechtzeitig über die Chancen und Herausforderungen der neuen Arbeitswelt informieren und Kompetenzen entwickeln.

In der fortlaufenden Befragungsreihe „Arbeiten in der Corona-Pandemie“ sind bereits mehrere Folgeergebnisse erschienen, die sich mit verschiedenen Themenkomplexen rund um Produktivität, Entgrenzung und Arbeitszeitflexibilität beschäftigen. Die aktuelle Ausgabe der Studie liefert interessante Erkenntnisse rund um das Thema „Führen im neuen Normal“.

Bereits die ersten Ergebnisse der Studie zeigten, dass insbesondere das „Führen auf Distanz eine längerfristige Verhaltens- und Haltungsänderung zur Voraussetzung hat“. Kein Wunder: Denn der Trend zur Wissensgesellschaft und die steigende Nachfrage nach agilen Prozessen und Strukturen sowie die Verbreitung mobiler Arbeitskonzepte verlangen nach modernen Führungskonzepten.

Moderne Führungsarbeit braucht gute Kommunikation

Erfolgreiches Führen in hybriden Arbeitsmodellen funktioniert nur mit aktiver Kommunikationsarbeit. Denn die „Nebeneffekte gemeinsamer Präsenz“, wie das Mitbekommen von Zusammenhängen, das einfache Miteinander-ins-Gespräch-Kommen, müssen „remote“ anders gelöst werden.

Eine echte Herausforderung für Führungskräfte, wie die Studie belegt. Rund die Hälfte der befragten Führungskräfte gaben an, dass das Aufrechterhalten informeller Kommunikation und Bindung „schwer“ sei. Rund 10 % empfinden dies sogar als „sehr schwer“.

Antworten auf die Frage, wie sich die tägliche Führungsarbeit insgesamt seit der Corona-Pandemie verändert hat, finden sich in der Studie „Arbeiten in der Corona-Pandemie“ (direkter Download).

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